Long-CoVID und Langzeitfolgen der Corona-Impfung

Ein neues chronisches Krankheitsbild nach Kontakt mit SARS-CoV2

Was bedeutet Long-CoVID ?

Wenn Symptome einer CoVID-19 trotz Elimination der „aktiven“ Form von SARS-CoV2 fortbestehen, spricht man von Post-CoVID. Dauert diese Folgeerkrankung länger als drei Monate an, besteht eine Long-CoVID. Sie ist eine Mischung aus direkten Schädigungen von Organen durch das Virus und indirekten Einflüssen durch die Reaktion des Immunsystems auf SARS-CoV2.

Gibt es Impfreaktionen, die Long-CoVID ähnlich sind?

Das Prinzip der Impfung besteht darin, dass nur ungefährliche Bestandteile des Virus injiziert werden. Diese sollen eine Immunantwort auslösen, ohne eine Infektion oder Langzeitfolgen zu erzeugen. Auch wenn der Vorteil des Immunschutzes bei weitem überwiegt, lassen sich Langzeitfolgen beobachten. Man kann versuchen, letztere zu diagnostozieren und einer glaubwürdigen Behandlung zuzuführen.

Wer kann an Long-CoVID erkranken ?

Je schwerer ein Verlauf einer natürlichen CoVID-19, desto wahrscheinlicher ist die Ausbildung einer Long-CoVID. Doch auch milde Verläufe können zu Langzeitprobem führen, die in das Bild einer Long-CoVID passen.

Wer ist anfällig für Langzeitfolgen von Impfungen gegen SARS-CoV2?

Die Anfälligkeit für langfristige unerwünschte Impfreaktionen kann zurzeit nicht vorhergesagt werden. Auffälligkeiten in der Vorgeschichte und/oder Auslenkunegn diverser Laborparameter lassen uns hellhörig werden, sodass wir diese im Laufe der Impfserie kontrollieren. Ein wesentlicher Punkt ist unser Erfahrung nach der besonders schonende Umgang mit den Impfstoffen vor und während der Injenktion plus die Ruhe des Impflings nach der Injektion.

Was steckt hinter der Long-CoVID ?

Derzeit geht man davon aus, dass SARS-CoV2 zur Ausbildung einer Immunreaktion führt, die gegen körpereigene Organe, also gegen sich selbst, gerichtet ist. Man spricht von einer Autoimmunreaktion. Solche sind bei viralen Infektionen nicht ungewöhnlich. Bei SARS-CoV2 können sowohl die RNA als auch die aus dieser entstehenden Proteine Grundlage der Autoimmunreaktionen darstellen.

Was steckt hinter der Langzeitreaktion nach einer Impfung gegen SARS-CoV2

Der Impfstoff enthält unterschiedliche Bestandteile. RNA und Protein-Impfstoffe benötigen Stabilisierungstricks, damit das Impfantigen ausreichend lange von den Zellen des Muskels exprimimiert wird, um die Impfreaktion ablaufen zu lassen. RNA, Impfantigen und Stabilisatoren können unerwünschte Reaktionen auslösen, wie zum Beispiel verlängerte Entzündungsphase (Fieber, Chronic Fatigue), Allergien (Urikaria, anaphylaxie), Effekte auf Blutgerinnung (Thrombose, Blutung), neurologische Effekte (Arrythmien, Angina-artige Beschwerden, Chronic Fatigue), Störung einzelner Organe (Schilddrüse).

Bedenke! Diese Reaktionen sind gegenüber den Folgen von Long-CoVID viel geringer und schwächer!

Kann man die Autoimmunreaktionen der Long-CoVID und der Impfung mit Labortests erkennen ?

Ja, es gibt eine Reihe von Laborparametern, die man bestimmen kann. Dazu zählen zum Beispiel Autoantikörper oder lösliche Botenstoffe namens Zytokine.

Welche Autoantikörper werden im Rahmen der Long-CoVID Diagnostik bestimmt ?

Autoantikörper bei Erkrankungen, die den ganzen Körper betreffen, wie zum Beispiel Antinukleäre Autoantikörper (ANA) oder Anti-Phopshoplipid-Autoantikörper (APLA).

Autoantikörper, die nur bestimmte Organe oder Zellen betreffen, wie zum Beispiel Autoantikörper gegen die Schilddrüse, Blutplättchen, Nervenzellen oder die Muskulatur.

Welche Zytokine werden im Rahmen der Long-CoVID Diagnostik bestimmt ?

Interleukin 1 (IL-1)

Interleukin 6 (IL-6)

Interleukin 8 (IL-8)

Tumor Nekrose Faktor alpha (TNFa)

Wie erfolgt die Blutabnahme ?

Die Blutabnahme erfolgt über die Armvene.

Bitte vereinbaren Sie einen Termin über unseren Onlinekalender, über covid@laborwick.com oder unter 0512 585098 15.

Wie kann ich meine persönliche Situation bewerten?

Wir empfehlen gesunden Personen prinzipiell zumindest den Start der Impfserie, da unserer Erfahrung nach etwaige Impfreaktionen erst in weiterer Folge auftreten.

Wer eine Beratung im Anschluss -aber auch schon vorab- wünscht, kann sich gerne an unser ärztliches Beratungsteam wenden. Wir versuchen, Ihnen medizinische Informationen zu geben, die Sie für Ihre eigene ärztliche Betreuung oder für behördliche Wege verwenden können.

Wie viel kosten Laboranalyse und Beratung?

Die Kosten für die Bestimmung ausgewählter Laborparameter werden von den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen. Dazu müssen Sie jedoch über Ihre/n behandelnde/n Ärztin/Arzt an uns überwiesen werden (Überweisungsschein notwendig). Andernfalls sind die Analysen privat zu zahlen.

Beratungsleistungen duch Priv.-Doz. Dr. Wick oder unser mit uns kooperierenden ÄrztInnen sind kostenpflichtig.

Erkundigen Sie sich bitte vorab über die Preise.